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Kathrin Niemela

wenn ich asche bin, lerne ich kanji


Gedichte
Mit einem Nachwort von Artur Becker

parasitenpresse, Köln 2021
Taschenbuchformat
88 Seiten
12,00 €
ISBN 978-3947676859

Bestellbar direkt bei der
parasitenpresse oder in jeder Lieblingsbuchhandlung.

Stimmen

„Das große Thema Liebe wird hier ganz neu gefasst in einem Reigen des Beginnens, Erlebens und Endens. Dies gelingt in beeindruckender Weise mit unerhörten Wortschöpfungen, mit frischen, die Sprachkonventionen aufbrechenden Kombinationen aus literarischen Anspielungen und gegenwärtigen Ausdrucksformen und einem sensiblen Gespür für Rhythmik, Klang und visuelle Kraft.“ Jury des „23. Irseer Pegasus“ 
„Global denken und dichten – Kathrin Niemela lebt in Passau, Regensburg – und der ganzen Welt. Das spiegelt sich auch in ihrem ersten Gedichtband „wenn ich asche bin, lerne ich kanji“ wider.“ Antje Weber in der Süddeutschen Zeitung
„Wenn man Kathrin Niemelas Debütband liest, hat man den Eindruck, dass die Autorin auf eine ähnliche Art und Weise arbeitet, wie es in Rose Ausländers Gedicht „Mutter Sprache“ thematisiert wird. Ein wahrnehmendes Ich zerfällt und setzt sich in der Sprache wieder zusammen. Was dabei entsteht, ist „Menschmosaik“, ein lyrisches Ich, das sprachlich gebrochen gespiegelt wird.“ Andreas Hutt im Signaturen-Magazin.  
„Die Gedichte von Kathrin Niemela sind wunderbare poetische Konzentrate, die ein Gebäude aus wenigen Sätzen für das Schillern des Lebens bewohnbar machen.“ Hellmut Opitz auf dasgedichtblog.de
„Ein Buch, das beflügelt, anstachelt und zumindest für einen Lebensaugenblick ein bereicherndes Vademecum sein kann.“ Hauke Harder auf leseschatz.com.

„Niemela lässt das Leben sicht- bzw. fühlbar werden und lädt den Leser und die Leserin auf tiefsinnige Reisen zu Orten und Begegnungen ein, die sich zeitlos, facettenreich und stimmig in die Schreibkunst der Autorin schmiegen.“ Stephan Moers auf zugetextet.com.

„Gute Inspirationsquellen, wenn man Grenzen überwinden möchte, Tiefen ausloten, Verbindungen herstellen, wenn man über Paris und die Liebe schreibt, die Vergänglichkeit und das Scheitern. Dabei sind die Gedichte nicht traurig oder melancholisch, sie sind auf eine bestechende Weise realistisch, ganz wörtlich in der Realität verankert, durch Melodie und Rhythmus, Wortschöpfungen und überraschende Wendungen aber ganz neue Felder betretend.“ Petra Lohrmann 

„eine Momentaufnahme unseres Lebens mit sehr gegenwärtiger Lyrik und einem offenen internationalen Blick auf unsere heutige Welt.“ Adrian Thomas Mai auf arcimboldisworld.com

„Den größten Zauber haben Niemelas Gedichte, wenn eine neue Sprache in ihnen entsteht: „dämmerlang“, „eine frage des überliebens“, das Pärchen ist sich „sperrangelnah““. Passauer Neue Presse

„Ihr Stil ist eindrucksvoll: unerhörte Wortschöpfungen, frei von Sprachkonventionen, frische Kombinationen aus literarischen Anspielungen und gegenwärtigen Ausdrucksformen und ein Gespür für Rhythmik und Klang.“ Regensburger Rundschau

„Mit Überraschungen ist bei Kathrin Niemela immer zu rechnen. Das hält den Leser und sicher auch die Leserin in ihrem Debütband hübsch auf Trab. Gut so. Und so viel vorweg: Hoffentlich dauert es noch sehr lange, bis das lyrische Ich die japanischen Schriftzeichen Kanji lernt.“ Am Erker

Was passiert mit uns, wenn wir unterwegs sind, was setzt es frei? Und was, wenn wir fremd sind? Worin gründen Wurzeln?

„wenn ich asche bin, lerne ich kanji“ beschäftigt sich in fünf Kapiteln mit dem Reisen und dem Fremdsein: in der Liebe, in Paris, in der Welt, im Leben und Sterben, in der Herkunft. Es erzählt von (Ab)Gründen und Höhenflügen, vom Suchen und Ausgesetztsein, vom Großen im Kleinen und vom Kleinen im Großen, von Momenten der Betörung, Verstörung, Zerstörung und der Einsamkeit, der digitalen Getriebenheit, der Suche nach Liebe und dem Scheitern.

Kathrin Niemela, geb. 1973 in Regensburg, ist eine vielreisende Lyrikerin. Schlägt man ihren Debütband auf, wird man nicht nur nach Südamerika und Asien geschickt, um die Dichterin bei ihren oft gesellschaftskritischen Beobachtungen zu begleiten, sondern auch in die Bilderwelt einer Autorin, deren poetische Wortschöpfungen durchaus auch für Semiotik- und Archetypenforscher interessant sein könnten.

Aus dem Nachwort von Artur Becker

Anthologien und Zeitschriften

Gedichte z.B. in Versnetze, Menantes-Anthologie, Anthologie zum Feldkircher Lyrikpreis, kolik, Lichtungen, Wortschau, erostepost, Konzepte, Alameda, Ostragehege, Jenny.

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