wenn ich asche bin, lerne ich kanji

„Die Gedichte von Kathrin Niemela haben poetische Kraft und zeugen zugleich von gesättigter Lebenserfahrung.“ – Axel Helbig, Ostra-Gehege

“Ihre Gedichte können Türen öffnen, von denen man nicht einmal wusste, dass es sie gibt.”

Johanna Hansen, Wortschau

auf dass sich etwas bahne
zwischen nichts und allem,
hochhaus und halmen,
zwischen zustand und ort,
mein kleid hängt dort, doch
es gibt keinen schrank und
ich hab es nie getragen

nehm auf cirren platz und
schenk mir eine amsel ein,
trink den gesang –

der abend zieht blank:
du fällst aus dem gras
in die handlung

Unterwegs als „Kosmopoetin“

Reisen und Gedichte schreiben beflügelt. Wenn ich zu lange am selben Ort bin, fange ich im Kopf an, zu rennen. Dann muss ich weg. Es muss kein Flug um die halbe Welt sein, nein, aber regelmäßig fort, das schon. Irgendwo um eine Ecke biegen und etwas entdecken. Mich aussetzen, fremd sein, die Wundertüte Welt mit allen Sinnen nehmen.

Termine

Lesung

Aachen - Deutsch-Arabischer Lyrik-Salon - Vorstellung der 12. zweisprachigen Anthologie in der Citykirche St. Nikolaus

22.11.2022

tba
11. Juni 2022

Zwei Gedichte in „Versnetze_15“ von Axel Kutsch

1. April 2022

„Global denken und dichten“ – kanji in der Süddeutschen Zeitung

27. Februar 2022

Der weibliche Blick auf den männlichen – WORTSCHAU „Körperbilder“

3. Oktober 2021

Jurypreis des Irseer Pegasus gewonnen!

23. September 2021

„wenn ich asche bin, lerne ich kanji“ erscheint am 14.10.

15. April 2021

Klirrend schön – die WORTSCHAU „Kälte“

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